Hier möchte ich dir gerne etwas über die Tierkommunikation erzählen.

Trotz der folgenden Beispiele gilt: 

Jede Kommunikation ist eine großartige Sache! Sie gibt den Tieren die Chance, sich wirklich mitzuteilen. Außerdem ist sie so individuell wie jedes Gespräch, das du mit Freunden führst. Deshalb ist es mir wichtig, auch hier keine feste Herangehensweise zu haben. Genau wie in jeder anderen Unterhaltung entscheide ich intuitiv, was das Tier gerade braucht.

Tierkommunikation ist Telepathie. 

Sie ist die Kommunikation von Seele zu Seele.

Wir alle sind mit diesem "Kanal" auf die Welt gekommen. Deshalb sind Kinder da auf natürliche Weise so gut drin. Sie sind noch intuitiv mit allem um sich herum verbunden. Erst ungefähr mit Eintritt in die Schule, wenn der Fokus auf Konzentration und Leistung liegt, wird diese Verbindung nach und nach verschüttet.

Trotzdem kennt fast jeder die Telepathie aus dem eigenen Alltag. Beispielsweise wenn du gerade an jemanden denkst und in diesem Moment ruft er an oder schreibt dir. Vielleicht fühlst du dich beobachtet und wenn du dich umdrehst, sieht wirklich jemand zu dir herüber. Du denkst gerade an etwas Bestimmtes und dein Gegenüber spricht es aus. Oder du betrittst einen Raum und weißt genau, hier wurde gestritten. Die „dicke Luft“, die hier herrscht, ist in Wahrheit die Energie die dein Körper wahrnimmt. Es gibt noch so viel mehr Beispiele. Oft hört man dann etwas wie „das war ja Gedankenübertragung“. Und genau das ist es im Grunde auch.

Es gibt ganz viele großartige Quellen, die Telepathie zum Beispiel auch im Bereich der Quantenphysik erklären. Quellen in denen man nachlesen kann, wie das alles messbar ist. Du kannst dir das bei Interesse gerne einmal ausführlicher im Internet ansehen.

Ich persönlich werde hier allerdings nicht weiter darauf eingehen. Wichtiger als all das Wissenschaftliche, was durchaus faszinierend ist, ist mir persönlich nämlich der Blick auf die wundervollen Erfahrungen, die ich für mich selbst, aber auch für so viele andere Menschen und Tiere machen durfte. Diese Erfahrungen sind erlebbar und dadurch so viel aussagekräftiger für uns Menschen als irgendwelche Studien.

Wenn du einen Tierfreund hast und denkst, dass euch eine Kommunikation gut tun würde, dann trau dich gerne und erlaube dir deine eigene Erfahrung.

Ein paar Beispiele, wann eine Tierkommunikation hilfreich sein könnte:

 

  • Du möchtest ein weiteres Tier aufnehmen und deinen Tierfreund vorher dazu befragen (wenn eine Option Ja/Nein noch möglich ist) oder die Entscheidung ist bereits gefallen und du möchtest lediglich darüber informieren?

 

  • Es ist bereits ein neues Tier eingezogen und ihr benötigt Unterstützung bei der Zusammenführung?

 

  • Dein Tierfreund zeigt ein ungewohntes Verhalten und du möchtest gerne erfahren, was dahinter steckt?

 

  • Du stellst in der Erziehung deines Tieres fest, dass ihr in einem bestimmten Punkt keine Fortschritte macht, obwohl es doch sonst so gut klappt?

 

  • Du hast ein Tier das sehr unsicher ist und sich, durch die daraus resultierenden Anspannungen, im Alltag nicht auf dich konzentrieren kann?

 

  • Dein Tierfreund wird in absehbarer Zukunft über die Regenbogenbrücke gehen und du möchtest eure gemeinsame Zeit nutzen, damit nichts ungesagt bleibt?

 

  • Dein Tier ist bereits verstorben und du hast noch etwas auf dem Herzen, das du nicht ungesagt lassen möchtest?

Was kann eine Tierkommunikation und wo sind ihre Grenzen?

 

 

Eine Tierkommunikation ist das Dolmetschen zwischen Mensch und Tier. Ich bin hier lediglich das Sprachrohr für euch beide. Das heißt, ich kann übermitteln, aber nicht bestimmen, welche Informationen ich erhalte. Wenn ein Tier nicht über ein Thema sprechen möchte oder kann, dann respektiere ich das. Ich kann versuchen zu überzeugen, aber nichts erzwingen. Auch das Tier hat seinen freien Willen. Manchmal kann ich Situationen entspannen, indem ich dem Tier die Sichtweise der Menschen erkläre und es die Chance hat, Hintergründe und Motivationen zu verstehen. Oder wir schauen gemeinsam, ob es vielleicht Kompromisse gibt, mit denen beide Seiten glücklich werden können.

Insgesamt ist es hilfreich, wenn du dich ganz offen auf alles, was kommt, einlassen kannst. Aus Erfahrung weiß ich, dass eine Kommunikation auch mal emotional werden kann. Oder du nimmst dir vielleicht vor über ein bestimmtes Thema zu sprechen, dein Tierfreund hat aber gerade etwas ganz anders auf dem Herzen. Dann kann es vorkommen, dass das Gespräch eine ganz andere Wendung nimmt. Was nicht falsch oder weniger wichtig ist. Im Gegenteil. Dies sind oft die Gespräche, in denen etwas wirklich aufgearbeitet werden kann, weil dein Tier die Möglichkeit bekommt etwas auszusprechen, das ihm vielleicht schon lange auf dem Herzen liegt. Was ich dir damit sagen möchte ist, dass du im Vorfeld nie genau sagen kannst, was am Ende für Informationen kommen. Solltest du dich nicht wohl damit fühlen, dann warte mit einer Kommunikation gerne noch, bis es für euch beide passt. Ansonsten möchte ich dich ermutigen, dich auf dieses Abenteuer einzulassen und zu schauen, wo es euch hinführt. Es ist ein unglaublicher Schatz und in jedem Fall bereichernd.

Wichtig!

"Keiner von uns ist so schlau, wie wir Alle." - Ken Blanchard

Solltest du das Gefühl haben, dass dein Tier Schmerzen hat oder die Verhaltensauffälligkeiten ebenso gut gesundheitliche Gründe haben könnten, lasse es bitte auf jeden Fall abklären! 

Eine Tierkommunikation ersetzt niemals den Besuch beim Tierarzt oder beim Tierheilpraktiker. 

Auch kann ich mit einer Kommunikation kein gutes und individuelles Training ersetzen.

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